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Schnee sorgt weiterhin für Einsatzmarathon der Feuerwehren in Oberösterreich

OOELFV zur Übersicht

Die in Oberösterreich anhaltenden Schneefälle sorgen bereits zu Beginn des neuen Jahres für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren - die sich auch per 8. Jänner fortsetzen. Und die Wetterprognosen für die nächsten Tage deuten auf keine Entspannung hin. Ein Drittel der 900 Feuerwehren des Landes stand inzwischen im Einsatz.

Wie seitens des Oö. Landes-Feuerwehrverbandes bereits mitgeteilt, sind zahlreiche Feuerwehren in Oberösterreich seit Tagen im schneebedingten Einsatz. Die Prognosen der Unwetterzentrale kündigen in den betroffenen Gebieten bis einschließlich 11. Jänner 2019 weiterhin intensive und anhaltende Schneefälle an. Die bereits jetzt beachtlichen Schneemengen, allen voran im Salzkammergut und in der Pyhrn-Priel-Region, werden dadurch weiter anwachsen und die Lage verschärfen.

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Sichern und beseitigen
Umgestürzte Bäume oder durch die hohe Schneelast sich neigende Bäume und damit blockierte bzw. gefährdete Verkehrswege sowie hängen gebliebene Fahrzeuge stellen dabei nur eine der wesentlichen Anforderungen an die Feuerwehren dar. Innerhalb weniger Minuten nach der Alarmierung sind diese bereits am Einsatzort tätig und können Gefahren und Hindernisse rasch beseitigen.

Schnee am Dach
Vor allem im Salzkammergut werden am Nachmittag des 8. Jänner 2019 erste Schneelasteinsätze auf Gebäuden verzeichnet. Einige Feuerwehren mussten bereits zu Schneeräumungen von Dächern ausrücken. Der Oö. Landes-Feuerwehrverband weist darauf hin, dass nur bei drohender Gefahr die Zuständigkeit bei den Feuerwehren liegt. Kein Fall für die Feuerwehr ist jedenfalls die Räumung von Hauszufahrten oder verschneiten Terrassen.

Ein Drittel der Feuerwehren des Landes im Einsatz
Seit Beginn der Schneeeinsätze mit 4. Jänner 2019 standen inzwischen mehr als 300 Feuerwehren im Einsatz, zum Teil auch mehrfach alarmiert. Somit wurden zu diesem Witterungsereignis bereits über ein Drittel der in Oberösterreich bestehenden Feuerwehren in Marsch gesetzt. „Dabei wurden bis in die späteren Nachmittagsstunden des 8. Jänner bereits 850 Hilfeleistungen abgearbeitet“, sagt Landes-Feuerwehrkommandant Dr. Wolfgang Kronsteiner. „Etwa 8.600 Einsatzkräfte haben hier dafür gesorgt, Schäden zu beheben, blockierte Straßen rasch wieder passierbar zu machen oder Gebäudedächer zu entlasten“, so Kronsteiner weiter.

„Den oberösterreichischen Feuerwehren gebührt in diesen Tagen größter Respekt für die Einsatzleistung als Folge der Schneefälle“, so auch Sicherheits-Landesrat Elmar Podgorschek zu den Leistungen der Feuerwehren.

(Wo-)Manpower nur mit Flächendeckung
Ausdauer und vor allem auch (Wo-)Manpower sind bei diesen Einsätzen gefragt. „Das aktuelle Ereignis zeigt einmal mehr sehr eindrucksvoll die Bedeutung des dichten Netzes an Feuerwehren in Oberösterreich. Mit den mehr als 900 Feuerwehren in den über 400 Gemeinden wird Hilfe bei der Bevölkerung auch dann gewährleistet, wenn man von der Außenwelt abgeschnitten ist oder Hilfe in noch größerem Ausmaß erforderlich wird“, betont Kronsteiner weiter. Die 90.000 Feuerwehrmitglieder Oberösterreichs gewährleisten, dass die gestellten Aufgaben binnen kürzester Zeit bewerkstelligt werden. Im Bedarfsfall ist es zudem möglich, mittels F-KAT-Einheiten (Katastrophenschutzzüge) mehrere tausend Einsatzkräfte innerhalb einiger Stunden zu mobilisieren.

Erwähnenswert sei auch, dass neben diesen genannten Einsätzen auch das „normale“ Tagesgeschäft keine Pause macht: Das zeigen alleine die in der ersten Jahreswoche nahezu 200 alarmierten Brandeinsätze, die parallel dazu abzuwickeln waren.

Foto: Kollinger