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Die Poster Sammlung für die laufende Aus- und Weiterbildung innerhalb der Feuerwehr wurde erweitert. Mit dem Suchbegriff „Poster“ können sämtliche veröffentlichte Dokumente, im Downloadbereich, gefunden werden.
Einsatzhygiene im Feuerwehrdienst, besonders nach Atemschutzeinsätzen, ist ein wichtiger Beitrag zum Schutz der eigenen Gesundheit. Bereits mit einfachen Mitteln lässt sich hier viel erreichen. Dazu gehören das Ablegen verschmutzter Kleidung direkt nach dem Einsatz, das getrennte Verpacken kontaminierter Ausrüstung und ein rascher Kleidungswechsel. Feuchte Reinigungstücher und Wechselbekleidung im Fahrzeug sind unkomplizierte, aber wirkungsvolle Maßnahmen. Schon kleine organisatorische Schritte schaffen große Wirkung für Gesundheit und Sicherheit der Einsatzkräfte. Einsatzhygiene muss daher kein Mehraufwand sein, sondern kann mit einfachen Lösungen selbstverständlich Teil jedes Einsatzes werden. Weiterführende Informationen sind in den Unterlagen der Atemschutzausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr bzw. Truppführer-Ausbildung zu finden.
Ein geordnetes Schlauchmanagement ist bei der Brandbekämpfung in Gebäuden ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Eine einfache und praxistaugliche Merkregel dafür ist 3+X. 3 steht für: 1 Schlauch vom Verteiler bis zum Gebäude plus 2 Schläuche für die Brandbekämpfung und Schlauchreserve. X steht für die Anzahl der zu überwindenden Geschoße. Somit kann der Löschangriff zügig, sicher und ohne unnötige Verzögerung vorgenommen werden. Die Merkregel 3+X schafft somit eine klare, einfache und wirksame Struktur im Einsatz. Weiterführende Informationen sind in den Unterlagen der Truppführer-Ausbildung bzw. Atemschutzausbildung in der Freiwilligen Feuerwehr zu finden.
Führung im Atemschutzeinsatz beginnt bereits beim einfachen Zimmerbrand mit klaren Zuständigkeiten und festen Abläufen. Entwickelt sich daraus ein Großeinsatz, ändern sich die Grundsätze nicht, sondern werden nur auf mehrere Einsatzabschnitte erweitert. Entscheidend ist, dass in jedem Teilbereich dieselben Aufgaben wie bei einem Zimmerbrand erledigt werden. Die Führungsorganisation bleibt dabei klar gegliedert in Einsatzleiter, Einsatzabschnittsleiter, Gruppenkommandant und Trupps. Die Verantwortung für die Atemschutzüberwachung liegt immer beim jeweils zuständigen Gruppenkommandanten. Nur dort laufen Auftrag, eingesetzte Trupps und taktische Entscheidungen unmittelbar zusammen. Ein Atemschutzsammelplatz übernimmt hingegen keine Atemschutzüberwachung. Seine Aufgabe liegt ausschließlich im logistischen Bereich, etwa beim Bereitstellen, Sammeln, Tauschen und Nachführen von Atemschutzkräften und Geräten. Organisatorisch ist der Atemschutzsammelplatz daher auf Ebene eines Einsatzabschnittes angesiedelt. Unabhängig von der Einsatzgröße bleibt somit entscheidend: Gleiche Führungsgrundsätze, klare Hierarchie und eindeutige Verantwortlichkeiten.
Sämtliche Poster sind unter diesem Link zu finden: