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In einer Feierstunde am Donnerstag den 9. April 2026 fand die Verleihung des Ehrenzeichens um die „Verdienste um die Oö. Jugend“ im Festsaal des Schlossmuseums in Linz statt. Für das Feuerwehrwesen wurden Josef Riedl und Karlheinz Manzenreiter ausgezeichnet.
Das Land Oberösterreich zeichnet alle zwei Jahre herausragende und verdienstvolle Menschen aus, die sich im Rahmen der außerschulischen Erziehung um die Jugend des Landes Oberösterreich besonders eingesetzt und außergewöhnliche Verdienste erbracht haben. Für diese außergewöhnlichen Verdienste und hervorragende Leistungen rund um die Jugend Oberösterreichs wurde Ehren-Brandrat Josef Riedl (Bezirk Grieskirchen) und Bezirksfachbeauftragter Karlheinz Manzenreiter (Bezirk Linz-Land) das Ehrenzeichen vom Land OÖ durch Landesrat Dr. Christian Dörfl verliehen.
Karlheinz Manzenreiter trat im Jahr 1982 in den Dienst der Feuerwehr und stellte seither sein Wirken ganz in den Dienst der Gemeinschaft. 1992 gründete er die Feuerwehrjugend Neuhofen. Seit 1997 prägt er die Feuerwehrjugend als Bewerter und Ausbilder und begleitet mit großer Verantwortung und Hingabe den Nachwuchs. Im Jahr 2004 übernahm er die Leitung der Jugendarbeit im Abschnitt Neuhofen, ehe ihm 2009 die Gesamtverantwortung für die Feuerwehrjugend im Bezirk Linz-Land übertragen wurde. Als Sprecher der Bezirksfachbeauftragten im Traunviertel ist er eine tragende Säule auf Landesebene. Durch sein ausgeprägtes zwischenmenschliches Gespür, seinen Ideenreichtum und seine Vorbildwirkung hat er Bewerbe, Jugendlager und Seminare nachhaltig bereichert. In seiner Heimatfeuerwehr Weichstetten ist er bis heute mit großer Leidenschaft in der Jugendarbeit tätig. Danke Karlheinz für deine jahrelange großartige Arbeit in der Feuerwehrjugend.
Josef Riedl steht wie kaum ein anderer für ein jahrzehntelanges, außergewöhnliches Engagement für die Feuerwehrjugend in Oberösterreich. Bereits 1965 trat er der Feuerwehrjugend bei. Ab 1973 engagierte er sich als Jugendhelfer, ab 1978 als Jugendbetreuer und prägte damit Generationen von Feuerwehrmitgliedern. Mit der Übernahme der Funktion des Kommandanten der Feuerwehr Haag am Hausruck im Jahr 1992 sowie als Hauptamtswalter für Jugendarbeit im Bezirk Grieskirchen ab 1993 setzte er nachhaltige Impulse für die Jugendarbeit. Als Abschnittsfeuerwehrkommandant von 1996 bis 2014 verband er Führungsverantwortung mit besonderem Augenmerk auf die Jugend. Herausragend ist zudem seine seit 1996 andauernde Leitung internationaler Feuerwehrjugendlager zur Kriegsgräbersanierung aus dem Ersten Weltkrieg, ein Projekt von großer pädagogischer und menschlicher Bedeutung. Als Ausbildner und Bewerter bis auf Landesebene hat Josef die Feuerwehrjugend mit Weitblick, Herz und Vorbildwirkung nachhaltig geprägt.