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Am 24.02.2026 testete der Gefährliche-Stoffe-Zug Freistadt, gemeinsam mit dem FFG-Projekt "Spürroboter", innovative Spürroboter unter realitätsnahen Bedingungen: Eine Zusammenführung von Forschung und Anwendung.
Im Rahmen einer Übung setzte der GSF-Zug (Gefährliche Stoffe) des Bezirkes Freistadt erstmals Spürroboter im taktischen Ablauf ein. Gemeinsam mit dem Team des FFG-Forschungsprojektes stand die Erprobung neuer Technologien im Fokus.
Getestet wurde das Zusammenspiel zwischen Einsatzkräften und den Robotersystemen (DCNA) . Ziel war es, die Geräte in das taktische Vorgehen des GSF-Zuges zu integrieren und deren Nutzen unter praxisnahen Bedingungen zu bewerten.
Im Übungsszenario musste eine vermisste Person in einem schwer zugänglichen Geländeabschnitt lokalisiert werden. Die speziell entwickelten Spürroboter der TU Graz erkundeten selbstständig das Areal und übermittelten relevante Daten an die Einsatzleitung. Dank der präzisen Informationen konnte der Trupp die Einsatzstelle rasch erreichen und die Rettung vorbereiten. Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie moderne Technologien die Arbeit der Feuerwehr unterstützen und Einsätze sicherer sowie effizienter machen können.
Geleitet wurde die Übung von HBI d.F. Gerald Czech (Oö. LFV) und HBI d.F. Werner Höller (GSF-Zug Kefermarkt).
Auch Bezirks-Feuerwehrkommandant LFR Thomas Wurmtödter zeigte sich vom Übungsverlauf beeindruckt:
„Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Forschungseinrichtungen eröffnet völlig neue Möglichkeiten im Einsatzdienst. Solche Übungen sind ein wichtiger Schritt, um moderne Technologien praxisnah zu erproben und optimal in unsere Abläufe zu integrieren.“
Die Übung verdeutlichte das Potenzial innovativer Robotik im Gefährliche-Stoffe-Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig dazu beitragen, die Einsatzmöglichkeiten der Spürroboter weiter zu verbessern und die Schlagkraft des GSF-Zuges weiter zu erhöhen. Wenn Erfahrung der Einsatzkräfte und innovative Technik Hand in Hand gehen, können selbst anspruchsvolle Einsatzlagen noch schneller und sicherer bewältigt werden.