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√Ėffentlichkeitsarbeit

Pressekonferenz - Neue Feuerwehr-Finanzierung

OOELFV zur √úbersicht

Das heute im Landes-Feuerwehrkommando O√Ė vorgestellte F√∂rderprogramm kann als gro√üer Wurf bezeichnet werden. Vorgestellt wurden drei F√∂rderprogramme, die die Feuerwehren und auch die Gemeinden enorm entlasten.

In Anwesenheit von Feuerwehr- und Gemeindelandesrätin Michaela Langer-Weinger, Landesrat Michael Lindner und Feuerwehrpräsident Robert Mayer wurden im Rahmen der Pressekonferenz am 28.06.2024 drei neue Fördermodelle vorgestellt:

  1. Gesamtbeschaffung
  2. Reparaturbonus
  3. St√ľtzpunktstellpl√§tze

Gesamtbeschaffung

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es in der Anschaffung von gleichen Feuerwehr-Fahrzeugtypen (Fahrgestell + Aufbau) zu enormen Preisunterschieden gekommen ist. Um den Feuerwehren und Gemeinden hier k√ľnftig Abhilfe zu schaffen, wird der bisherige Anschaffungsprozess um den Pilotversuch der Gesamtbeschaffung erg√§nzt.

Im Pilotprojekt f√ľr die Beschaffungsprogramme 2026 und 2027 werden die Feuerwehrfahrzeuge zuk√ľnftig fertig konfiguriert und voll ausgestattet sein. Durch baugleiche Einsatzfahrzeuge wird der Kosten-Nutzen-Effekt in der Anschaffung optimiert. Dabei wurde das Augenmerk vor allem auf die Entlastung der Feuerwehren in zeitlichen und finanziellen Belangen gelegt. F√ľr die Feuerwehren entstehen dadurch in der Beschaffung keine Kosten und die Gemeinde kann mit einem g√ľnstigeren Fahrzeug zur Fixkosten rechnen.

Parallel zur Gesamtbeschaffung haben die Freiwilligen Feuerwehren und die Gemeinden weiterhin die M√∂glichkeit, auf Grundlage der O√∂. Baurichtlinien f√ľr Feuerwehr-Fahrzeuge ihr Fahrzeug zu konfigurieren. In diesem Fall werden weiterhin laut Gemeindefinanzierung NEU die Normkosten f√ľr Fahrgestell und Aufbau mit der F√∂rderquote der Gemeinde unterst√ľtzt. 

Reparaturbonus

Das Ziel des Reparaturbonus ist die Nutzungsdauer von Feuerwehrfahrzeugen durch General√ľberholung um bis zu zehn Jahren zu verl√§ngern. Der O√∂. Landes-Feuerwehrverband (O√∂. LFV) erarbeitet derzeit Richtlinien f√ľr ein General√ľberholungskonzept von Feuerwehrfahrzeugen. Sobald diese vorliegen, werden die notwendigen Ma√ünahmen zur Nutzungsdauerverl√§ngerung mit der F√∂rderquote (FQ) der jeweiligen Gemeinde gef√∂rdert.

Die Anschaffung von Fahrzeugen ist das eine, die Instandhaltung das andere. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen unsere Feuerwehren k√ľnftig auch in der Erhaltung der Fahrzeuge bestm√∂glich zu unterst√ľtzen.

St√ľtzpunktstellpl√§tze

Laut den derzeitigen Richtlinien der Gemeindefinanzierung NEU werden die Stellpl√§tze f√ľr die St√ľtzpunktfahrzeuge mit der F√∂rderquote der Standortgemeinde gef√∂rdert (zwischen 20 % und 80 %). K√ľnftig wird der Stellplatz f√ľr die St√ľtzpunktfahrzeuge (Kosten je Stellplatz zwischen 300.000 und 500.000 Euro) mit mind. 70 % und max. 80 % BZ-Mittel (Bedarfszuweisung) aus dem Gemeindesressort des Landes gef√∂rdert.

Die St√ľtzpunkt-Feuerwehren sind essentiell f√ľr die Sicherheit unserer Gemeinden: Sie √ľbernehmen mit ihrer Ausr√ľstung Verantwortung √ľber die eigene Gemeinde hinaus ‚Äď oft f√ľr eine ganzen Region. Sie gew√§hrleisten eine fl√§chendeckende, schnelle und effektive Einsatzbereitschaft, die im Ernstfall Leben rettet. Nur mit starken und modernen Feuerwehren kann diese Sicherheit auch weiterhin gew√§hrleistet werden

Das Konzept f√ľr Einsatzfahrzeuge ist durchdacht bis ins letzte Detail, inklusive Finanzierung und Planbeladung von Ger√§tschaften. Sie sind, je nach Typ, f√ľr jeden Standard-Einsatz ausgelegt. Die Feuerwehren sparen bis zu 1000 Stunden, die sie sonst in die Konzeption und Angebotseinholungen ihrer Fahrzeuge investieren mussten und entlasten sie massiv, da keine weiteren Kosten f√ľr die Beladung anfallen. Die Gemeinden k√∂nnen dank der Standardisierung mit einem Fixpreis zu geringeren Kosten rechnen.