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OÖ investiert in Sicherheit – neues digitales Lagezentrum

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Startschuss für neue Krisenmanagement-Software – gemeinsame digitale Plattform für Gemeinden, Bezirksbehörden und Einsatzorganisationen

Oberösterreich setzt die nächsten Schritte für noch mehr Sicherheit im Land: Am Donnerstag wurde der Startschuss für die Ausschreibung für eine neue Krisenmanagement-Software und die Programmierung des digitalen Landeslagezentrums gegeben. Damit sollen künftig alle Einsatzorganisationen, Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften und das Land auf einer gemeinsamen digitalen Plattform zusammenarbeiten können. Bereits vergangene Woche hat die Landesregierung zudem den Weg für das neue Landes-Feuerwehrzentrum in St. Marien freigemacht. „Ob Hochwasser, Unwetter oder andere Krisen: Im Ernstfall zählt jede Minute. Entscheidend ist, dass alle Einsatzkräfte und Behörden rasch über dieselben Informationen verfügen und bestmöglich zusammenarbeiten können. Genau dafür schaffen wir mit dem digitalen Landeslagezentrum die Voraussetzungen. Gleichzeitig investieren wir mit dem neuen Feuerwehrzentrum in eine moderne Infrastruktur für unsere Feuerwehren. Sicherheit darf keine Frage des Zufalls sein. Wir bereiten uns vor, bevor der Ernstfall eintritt. OÖ tut was“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Ein gemeinsames Lagebild für alle Einsatzkräfte

Die neue Software löst das mehr als 20 Jahre alte System DigiKAT ab. Sie soll künftig als zentrale digitale Plattform für das Krisen- und Katastrophenmanagement in Oberösterreich dienen. Informationen können damit vom Einsatzort über die Gemeinden und Bezirke bis zum Landeslagezentrum und zum Landeskrisenstab rasch und ohne Informationsverluste ausgetauscht werden.
Die wesentlichen Vorteile:

  • Ein Lagebild in Echtzeit: Alle zuständigen Stellen verfügen über aktuelle Informationen und können schneller reagieren.
  • Bessere Zusammenarbeit: Feuerwehren, Rettungsorganisationen, Behörden und weitere Einsatzkräfte können auf einer gemeinsamen Plattform zusammenarbeiten.
  • Schnellere Entscheidungen: Informationen werden zentral erfasst, Maßnahmen besser koordiniert und Einsätze nachvollziehbar dokumentiert.
  • Weniger Bürokratie: Mehrfache Dateneingaben und unnötige Informationswege werden vermieden.
  • Bessere Vorbereitung: Das System unterstützt auch Katastrophenschutzübungen, Schulungen und die Einsatzplanung.

Im Endausbau sollen auch Bürgerinnen und Bürger im Krisenfall online auf aktuelle Lageinformationen zugreifen können.

Unsere Einsatzorganisationen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit. Mit der neuen Software geben wir ihnen ein Werkzeug in die Hand, das die Zusammenarbeit erleichtert und wertvolle Zeit spart. Denn je schneller Informationen dort ankommen, wo Entscheidungen getroffen werden, desto rascher kann geholfen werden“

Rund 100 Millionen Euro für neues Landes-Feuerwehrzentrum

Rund 100 Millionen Euro für neues Landes-Feuerwehrzentrum
Parallel zur Digitalisierung stärkt Oberösterreich auch die Infrastruktur seiner Einsatzorganisationen. Mit dem Beschluss der Landesregierung für das neue Landes-Feuerwehrzentrum in St. Marien wurde vor einer Woche ein weiteres wichtiges Sicherheitsprojekt auf den Weg gebracht. Rund 100 Millionen Euro sind für das neue Zentrum vorgesehen. „Unsere rund 95.000 Feuerwehrmitglieder sind eine tragende Säule der Sicherheit in Oberösterreich. Sie verdienen die beste Ausbildung, moderne Ausrüstung und eine Infrastruktur, auf die sie sich verlassen können. Mit dem neuen Feuerwehrzentrum und dem digitalen Landeslagezentrum investieren wir in beides: in die Menschen, die uns schützen, und in die Technik, die sie dabei unterstützt“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer.
 

Die Arbeit am Krisen- und Katastrophenschutzmanagement in Oberösterreich läuft auf Hochtouren. Denn Oberösterreich tut was, um für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein. Mit der Ausschreibung für die neue Einsatz-Führungs-Unterstützungssoftware setzen wir den nächsten wichtigen Schritt. Ziel ist es, unsere Einsatzkräfte und Behörden noch besser zu vernetzen, Informationen rascher verfügbar zu machen und im Krisenfall eine effiziente Einsatzführung zu ermöglichen.

Mit der jetzt erfolgten Ausschreibung für eine umfassende, digitalen Anwendung zur Unterstützung der Behörden und Einsatzorganisationen in der Einsatzführung gehen wir in Oberösterreich einen zukunftsorientierten und beispielgebenden Weg. Damit eröffnen sich gänzlich neue Chancen in der Vorbereitung und Bewältigung der immer herausfordernder werdenden Einsatzszenarien.