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Übung und Ausbildung Stützpunktwesen Öffentlichkeitsarbeit Allgemein

JointResponse26: Österreichs Waldbrandmodul trainiert für internationale Einsätze

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ÖBFV / Mathias Seyfert

60 Einsatzkräfte und 25 Fahrzeuge trainierten die internationale Waldbrandbekämpfung nach Vorgaben des EU-Katastrophenschutzmechanismus. Oberösterreich war mit acht Feuerwehreinsatzkräften und drei Fahrzeugen vertreten.

Von 15. bis 16. August 2026 stand die internationale Waldbrandbekämpfung im Mittelpunkt der Großübung „JointResponse26“. Das GFFF-V-Modul (Ground Forest Fire Fighting using Vehicles) des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes (ÖBFV) trainierte für internationale Einsätze nach den Vorgaben des EU-Katastrophenschutzmechanismus (UCPM). 

Fakten im Überblick

  • 60 Einsatzkräfte und 25 Fahrzeuge aus ganz Österreich waren an der Übung beteiligt.
  • Die Einheiten agierten völlig autark aus einem komplett selbst errichteten Basiscamp (Base of Operation) mit Zelt- und Containerinfrastruktur heraus.
  • In verschiedenen Zügen (Platoons) wurden anspruchsvolle Waldbrandszenarien bewältigt, die von der Übungsleitung und der örtlichen Feuerwehr Lavamünd vorbereitet und betreut wurden.
  • Die Drohnengruppe des Landesfeuerwehrverbandes Tirol lieferte wertvolle Lagebilder für die Einsatzleitung und unterstützte zwischenzeitlich erfolgreich bei einer realen Personensuche im Nahbereich.

Realistische Ausgangslagen

Um für realistische Einsatzbedingungen zu sorgen war den Teilnehmern weder der genaue Übungsort noch das Einsatzszenario im Vorfeld bekannt. Auch Infrastruktur-Herausforderungen und bürokratische Hürden aus vergangenen Auslandserfahrungen flossen in das Szenario ein.

Im Rahmen von „JointResponse26“ wurden die Standard Operating Procedures (SOPs) erfolgreich erprobt. Einsatzkräfte und Führungsteam aus ganz Österreich arbeiteten reibungslos zusammen. Die Übung bestätigte damit die Einsatzbereitschaft des GFFF-V-Moduls und bot zugleich Gelegenheit zum organisationsübergreifenden Wissens- und Erfahrungsaustausch.