Suche nach ...

Anmelden

Melde dich mit deiner syBos-ID an. Bestätige anschließend die E-Mail in deinem Postfach, um dich einzuloggen. Mit der Anmeldung hast du Zugriff auf interne Dokumente im Downloadcenter, kannst Schnellzugriffe setzen und Personalisierungen vornehmen.

Interreg-Projekt Hochwassergefahrenabwehr

OOELFV zur Übersicht

Angesichts zunehmender Hochwasserereignisse infolge des Klimawandels stehen die Regionen entlang von Salzach, Inn und Donau im bayerisch-österreichischen Grenzraum vor der gemeinsamen Herausforderung, den Schutz von Menschen, Infrastruktur und Umwelt zu verbessern. Dies erfordert eine verstärkte, rasche Anpassung und vor allem eine intensivierte grenzüberschreitende Zusammenarbeit, da Flüsse und Hochwasser nicht an administrativen Grenzen Halt machen.

Das Projekt "Vernetzte Hochwassergefahrenabwehr Bayern-Österreich" verfolgt einen konsequent grenzüberschreitenden Ansatz, indem Partner aus Oberösterreich, Salzburg und Bayern (Landkreise, Feuerwehrverbände, spezialisierte Vereine) eng kooperieren. Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf drei Schwerpunkte.

 

  • Schwerpunkt 1: Ausbau gemeinsamer Einsatzplanungen und Weiterbildung von Einsatz- und Führungskräften.
  • Schwerpunkt 2: Entwicklung einer gemeinsamen Transport- und Logistikinfrastruktur für Trainings- und Lehrmaterialien.
  • Schwerpunkt 3: Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Gemeinsam mit dem Land OÖ (Leadpartner), dem LFV Salzburg, dem Landkreis Rottal Inn, dem Verein Energiewende Linz und der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried arbeitet der Oö. Landes-Feuerwehrverband an der Umsetzung der gesteckten Ziele im Projektzeitraum von Jänner 2026 bis Juni 2028.

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Stärkung der Resilienz gegenüber Hochwasserereignissen als Form proaktiver Klimawandelanpassung und die Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Behörden. Durch das Projekt wird eine verbesserte grenzüberschreitende Einsatzfähigkeit durch gemeinsame Strategien und Kommunikationsmittel erreicht, Ausbildungs- und Einsatzressourcen werden effizienter genutzt und bereitgestellt, und das Risikobewusstsein in der Bevölkerung sowie das Engagement im Katastrophenschutz werden gestärkt.

Zu den wichtigsten Outputs zählen gemeinsam entwickelte und erprobte Einsatzstrategien und -pläne, ein abgestimmtes Fachlexikon ("Feuerwehrwörterbuch"), eine innovative Virtual Reality (VR)-Trainingsanwendung, eine mobile Transport- und Lagerinfrastruktur (Abrollcontainer mit Transpor- & Sicherungssystemen) inklusive digitalem Buchungssystem, sowie Informationsmaterialien, eine Onlinepräsenz und Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung.

Hauptzielgruppen sind Einsatz- und Führungskräfte der Feuerwehren und anderer Katastrophenschutzeinheiten, relevante Behörden, sowie die Zivilbevölkerung und insbesondere die Jugend zur Nachwuchsförderung.