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AB-Mulden an FF Braunau und FF Steyr übergeben

Das Stützpunktwesen in Oberösterreich wird beständig erweitert und im Rahmen dieser Erweiterung konnten letzte Woche zwei AB-Mulden (Abrollbehälter) an die FF Braunau und die FF Steyr übergeben werden.

Neue Techniken bedeuten auch immer neue Herausforderungen für die Feuerwehren. Vor allem die E-Mobilität findet dabei verstärkt als neues Aufgabengebiet Einzug in den Einsatz- und Ausbildungsbereich der Feuerwehren.


Die Übergabe der AB-Mulden an die neuen Stützpunkte wurde um einen eintägigen Pilot-Lehrgang erweitert, um den Stützpunkten das notwendige Hintergrundwissen für ihre künftigen Aufgaben mitzugeben. Landes-Feuerwehrkommandant Stellvertreter Michael Hutterer war während dieser Schulung ebenfalls zugegen, bevor er am Ende des Tages die beiden Abrollbehälter an die Feuerwehren übergab.

Die AB-Mulde wurde in Zusammenarbeit mit den vorgesehenen Stützpunkten und dem Oö. Landes-Feuerwehrverbandes entwickelt und kann vielfach genutzt werden:

  • als Quarantänecontainer – für trockene oder nasse Quarantäne. sowie zum Transport, Kühlen und Ablöschen von Unfallfahrzeugen mit alternativen Antrieben
  • Transport verunfallter Fahrzeuge mit und ohne alternativem Antrieb
  • Löschwasserentnahmebehälter für z.B. Großbrände, Waldbrandbekämpfung, …
  • Pufferspeicher für kontaminiertes Wasser, Schlamm, ...
  • Allgemeine Transportaufgaben des KHD


In der Schulung wurde der Fokus vor allem auf Unfälle mit Fahrzeugen mit Elektro-Antrieb mit Li-Ionen Akkus gelegt, da das Löschen der unzugänglichen Akku-Packs sehr komplex ist. Das Prinzip ist so einfach wie es wichtig ist: Nach dem Unfall eines Elektrofahrzeuges können die Akkus bei entsprechender Beschädigung bis zu 72 Stunden verzögert immer noch reagieren. Deshalb gilt es für die Feuerwehren vor Ort die Akkus zu kühlen. Als Unterstützung kommt die AB-Mulde ins Spiel. Mit der Verladung des Fahrzeuges in die Mulde wird das Fahrzeug zu Beginn in eine „trockene Quarantäne“ gesetzt und an einen sicheren Abstellplatz mit Wasserversorgung transportiert werden. In der „trockenen“ Quarantäne können Fahrzeuge mit Elektroantrieb mittels einer Temperaturüberwachung überwacht werden. Für den Fall, dass die Temperatur der Akkus ansteigt, kann die Mulde mit Wasser geflutet werden.
In den Technischen Lehrgängen der Landes-Feuerwehrschule findet der Umgang mit Elektro-Fahrzeugen und Akku-Packs zunehmend seinen Platz im Lehrplan. Da sich vermehrt Elektro-Fahrzeuge auf Oberösterreichs Straßen befinden, haben auch Unfälle mit E-Autos einen zunehmenden Stellenwert für die Feuerwehren bekommen und es bedarf dementsprechend auch der notwendigen Ausbildungen.