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„DU bist wichtig“: Unter diesem Titel wurde am 1. und 2. Juli beim Landessicherheitstag mehr als 1.100 Schülerinnen und Schülern die Bedeutsamkeit von Selbstschutzmaßnahmen und Eigenvorsorge erklärt.
Das Netzwerk für Sicherheit und Zivilschutz „Sicheres Oberösterreich“ veranstaltete diesen Landessicherheitstag zum bereits fünften Mal, heuer am Areal des Landes-Feuerwehrverbandes in Linz. Teilnehmen konnten Jugendliche der 7. und 8. Schulstufe, ihnen wurden dabei die Arbeitsschwerpunkte der Netzwerkpartner erklärt, die Schüler wurden außerdem über mögliche Gefahrensituationen und das richtige Verhalten in Notfällen informiert.
„Am Landessicherheitstag konnten über 1.100 Schülerinnen und Schüler sehen, wie wichtig das Zusammenspiel unserer Einsatzorganisationen für die Sicherheit in Oberösterreich ist, und diese spielerisch kennenlernen. Umso wichtiger ist es Kinder und Jugendliche früh dafür zu sensibilisieren, wie man in Krisen und Gefahrensituationen richtig reagiert, denn nur wer sich im Ernstfall selbst helfen kann, kann auch anderen helfen“, betont Zivilschutz-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.
„Bei einer Krisensituation unvorbereitet zu sein birgt oft die Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist der schlimmste Fehler, gar nicht erst zu helfen. Dem will das Netzwerk mit dem Landessicherheitstag entgegenwirken.“, erklärt OÖ Zivilschutz-Präsident Michael Hammer, „Die Schüler werden dabei auch zum Multiplikator: Das beim Landessicherheitstag vermittelte Wissen soll an Eltern, Verwandte und Freunde weitergegeben werden, um so die Bewusstseinsbildung für mehr Vorbereitung auf Katastrophenfälle in der Bevölkerung zu erreichen.
„Unter dem Motto „Sei der 1. Helfer in Notsituationen – sei dein eigener Held“ vermittelt der Landessicherheitstag Jugendlichen, wie wichtig Selbstschutzmaßnahmen und Eigenvorsorge sind. Es freut mich besonders, dass der Landessicherheitstag „DU bist wichtig“ heuer bereits zum zweiten Mal am Areal des Landesfeuerwehrkommandos stattgefunden hat und damit ein starkes Zeichen für Verantwortung und Zivilcourage gesetzt wurde. Wer vorbereitet ist und den Mut hat zu helfen, leistet einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit unserer Gesellschaft“, so Feuerwehrpräsident LBD Robert Mayer.
Bei der Veranstaltung gab es einen Stationsbetrieb der im Netzwerk vertretenen Organisationen. Der Arbeiter-Samariterbund und das Rote Kreuz betonten beispielsweise die Wichtigkeit eines Erste-Hilfe-Kurses, die Brandverhütungsstelle informierte über erste Löschmaßnahmen, die Jugendlichen konnten selbst am Löschsimulator üben. Passend zur Sommersaison gab die Wasserrettung über die Sicherheit beim Baden Auskunft. Über die Ausbildung zum Polizisten wurde beim Stand der Landespolizeidirektion informiert, dazu konnten Fahrzeuge besichtigt werden.
Auch über das Katastrophenmanagement des Landes konnten sich die Schüler informieren. Selbstschutztipps für den Bergsport gab es beim Stand der Bergrettung, wo sich die Schüler auch im sicheren Klettern üben konnten. Auch am Stand des Landesfeuerwehrverbandes gab es wertvolle Informationen, speziell zugeschnitten auf die Jugendlichen, zudem wurden Geräte und Fahrzeuge präsentiert.
Am Stand des OÖ Zivilschutz erhielten die Schüler Informationen über die verschiedenen Notrufnummern, die Zivilschutz-Sirenensignale und den krisenfesten Haushalt. Das Bundesheer präsentierte einen Dingo, dazu gab es Infos über Ausbildungsmöglichkeiten. Beim Stand der Rettungshundebrigade wurde über das Finden vermisster Personen informiert und die Arbeit mit den Hunden. Auch bei der Caritas konnten sich die Schüler über die vielseitigen Arbeitsfelder und Angebote informieren.
Außerdem gab es verschiedene Vorführungen, so zeigte die Rettungshundebrigade ihr Können und der Landes-Feuerwehrverband als „Hausherr“ einen speziellen Löschangriff mit schwerem Atemschutz. Ein weiteres Highlight war die gemeinsame Einsatzübung von Feuerwehr, Rotes Kreuz, Arbeiter Samariterbund, Polizei und Zivilschutz, bei der ein Verkehrsunfall simuliert wurde. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf den Aufgaben eines Ersthelfers: das Absetzen eines Notrufes und das richtige Verhalten bis zum Eintreffen der Einsatzorganisationen. Die Übung wurde vom OÖ Zivilschutz moderiert, die einzelnen Arbeitsschritte von den Einsatzkräften umfassend kommentiert.
Danke an alle Einsatzorganisationen für die aktive Mitgestaltung des Landessicherheitstages 2026!
Amt der OÖ Landesregierung/Direktion Inneres und Kommunales
Arbeiter Samariter Bund OÖ
Bergrettung OÖ
Brandverhütungsstelle OÖ
Caritas der Diözese Linz
Gemeindebund OÖ
Landesfeuerwehrkommando OÖ
Landespolizeidirektion OÖ
Landesschulrat OÖ
Militärkommando OÖ
Rettungshundebrigade OÖ
Rotes Kreuz OÖ
Wasserrettung OÖ
Zivilschutzverband OÖ