• Gruppenfoto

     mit E-LBD Huber Johann

  • Museum

  • Besuch in Heldenberg

    24.09.2015

Kameradschaft
höherer
Feuerwehroffiziere

134. Kameradschaftstreffen am 11. April2022 am LFK in Linz

Der Vorsitzende der Kameradschaft der höheren Feuerwehroffiziere, E-BR Josef Hackl begrüßte heute 60 Kameraden und gab der Freude Ausdruck, dass wir uns nach langer Zeit auf Grund der Pandemie wieder treffen können. Er eröffnete das 134. Treffen der Kameradschaft der höheren Feuerwehroffiziere und sagte, dass dies das 1. Treffen seit dem Besuch der Landesausstellung im Vorjahr im September in Steyr ist.

Weiters stellte der Vorsitzende mit Doris Filzmoser die Nachfolgerin von Frau Helga Mayrhofer, welche ja im Vorjahr in Pension gegangen ist, vor. Frau Filzmoser ist für uns KhFO Mitglieder die nunmehrige Ansprechpartnerin am Landes-Feuerwehrkommando. Doris Filzmoser ist neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit am LFK Mitglied der FF Nußbach und im Bezirk Kirchdorf HAWin für Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist unter der Telefonnummer 0732/770122-204 und per E-Mail unter doris.filzmoser@ooelfv.at erreichbar.

Nun ersucht der Vorsitzende die Teilnehmer sich zum Totengedenken von den Plätzen zu erheben.

 

Im Jahre 2021 sind verstorben:


E-OBR Herbert Rammerstorfer     08. Mai 2021
E-BR Karl Reischauer                    08. Oktober 2021
E-BR Johann Brückl                       02. Dezember 2021                                                          

und 2022 erst vor wenigen Tagen ist unser Kamerad
E-OBR Friedrich Kornberger     am                  05. April 2022
          verstorben.

Der Vorsitzende berichtete, dass das leidige Thema Verein – Kameradschaft nunmehr vom Tisch sei und wir so wie bisher in den letzten mehr als 30 Jahren, seit der Gründung im Jahre 1989 eine Kameradschaft bleiben.

Der neue Kassier E-BR Gebhard König-Felleitner sagte zu Beginn seines Kassaberichtes, dass er im Vorjahr die Agenden vom bisherigen Kassier, E-BRFranz Rockenschaub übernommen hat bzw. übernehmen hat müssen und sagte auch, dass im letzten Jahr sehr wenig Buchungen angefallen sind, da ja coronabedingt kaum Veranstaltungen waren.

Im Jahre 2021 konnte ein Überschuss von € 2.621,64 erwirtschaftet werden, welcher aus den Mitgliedsbeiträgen und einer Spende des ehemaligen LR Ing. Wolfgang Klinger stammt und ein Gesamtguthaben von € 11.663,24 zu Buche steht.

 

Die Kassa wurde von den E-OBR Ernst Hörmanseder und Walter Sonnberger geprüft. Da der neue Kassier so wie sein Vorgänger ein Bankfachmann ist, konnte eine  saubere und übersichtliche Kassenführung festgestellt und für in Ordnung befunden werden. Auf Antrag von E-OBR Ernst Hörmanseder wurde dem Kassier einstimmig die Entlastung erteilt.

E-OBR Ernst Hörmanseder teilte mit, dass er aufgrund seines Alters die Agenden eines Kassaprüfers nicht mehr ausüben möchte und als sein Nachfolger wurde E-OBR Max Presenhuber vorgeschlagen.

Der Vorsitzende sprach dem Kassier den aufrichtigen Dank für seine Tätigkeit aus.

 

Nun zum Bericht unseres Organisationsreferent E-OBR Johann Ramsebner.

Dieser teilte mit, dass im heurigen Jahr, sofern es Corona zulässt, 4 Veranstaltungen bzw. Treffen geplant sind.

Das 1. Treffen findet heute statt und das 2. Treffen findet am 30. Juni mit Partnerinnen in Freistadt statt. Nach dem Eintreffen der Teilnehmer findet zunächst eine Stadtführung der sicher sehr sehenswerten, historischen Innenstadt von Freistadt statt. Anschließend wird nach Kerschbaum, Marktgemeinde Rainbach i.M. weitergefahren, das Mittagessen eingenommen und die Pferdeeisenbahn besichtigt bzw. mit dieser auch mitgefahren.

Unser Kamerad, E-BR Bruno Duschlbauer wird uns als Rainbacher bei diesem Treffen unterstützend unter die Arme greifen.

Das 3. Treffen soll im September stattfinden. Dabei wollen wir den Rad Bull Ring und das Militärluftfahrtmuseum in Zeltweg besichtigen und das 4. Treffen soll wieder mit Frauen als Adventfeier in Rechberg, voraussichtlich am 30. Nov. stattfinden, sofern uns COVID diese Veranstaltungen durchführen lässt.

ImAnschluss an den Bericht des Organisationsreferenten wurden der Jahresbericht 2021, die Historische Schriftenreihe Nr. 21/2021 des Feuerwehrwesens und die Paten des am

5.April 2022 verstorbenen Kameraden E-OBR Fritz Kornberger ausgeteilt.

Nach einer kurzen Pause begrüßte der Vorsitzende den inzwischen eingetroffenen Landes-Feuerwehrkommandanten, LBD Robert Mayer, MSc und die Bezirks-Feuerwehrkommandanten, LFR Josef Bröderbauer - RO, OBR Helmut Berc - KI, OBR Helmut Födermayr - LL, OBR Wolfgang Mayr - SE und OBR Ing. Johannes Enzenhofer - UU sehr herzlich und gab der Freude Ausdruck, dass der LFKdt. und die BFKdt. uns mit ihrer Anwesenheit die Ehre erweisen.


Erfreulicherweise gab es Im Jahre 2021 auch wieder einige Neubeitritte, und zwar die Kameraden

E-LFKur Dr. Ferdinand Reisinger

GD a.D. Dr. Josef Stockinger   

E-BFKur Mag. Leon Sireisky und

E-BR Franz Oberndorfer

Im Jahre 2021 feierten 2021 nachstehende Kameraden „Runde“ Geburtstage

E-BFR Erich Kreil                                            03. September 1941      80 Jahre        BR
E-OBR Franz Dutzler                                      28. November 1935       87 Jahre        LL


Im heurigen Jahr feierten bzw. feiern nachstehende Kameraden „Runde bzw. Halbrunde“ Geburtstage:

E-OBR Josef Schwarzmannseder                 14. Jänner 1952              70 Jahre        GR
E-OBR RegR Ing. Siegfried Hörschläger      18. Februar 1952            70 Jahre        UU
E-BFKur Mag. Leon Sireisky                         30. April 1952                  70 Jahre        BR
E-BR ADir. Erich Minichberger                      18. Juni 1952                  70 Jahre        LL
E-BR Josef Herbert Öller                               06. Juli 1952                    70 Jahre        RO
E-OBR Johann Ramsebner                           02. August 1952             70 Jahre        KI
E-ABI Fritz Reifmüller                                     25. September 1952      70 Jahre        EF
E-OBR Max Presenhuber                              26. Oktober 1952           70 Jahre        SE
E-OBR Alois Wengler                                     01. Dezember 1952       70 Jahre        BR
E-BR Josef Lindorfer                                      07. Februar 1942            80 Jahre        RO
E-OBR Gustav Kastner                                  10. Februar 1942            80 Jahre        UU
E-BR Johann Bruckner                                   07. Oktober 1942           80 Jahre        KI
E-BR Josef Hackl                                            10. November 1942       80 Jahre        SR
E-BR Johann Zweimüller                               08. April 1937                  85 Jahre        GR
E-OBR Ernst Hörmanseder                           16. Mai 1937                   85 Jahre        WL
E-BR Ludwig Schiller                                      21. August 1937             85 Jahre        LL
E-BR Leopold Rammerstorfer                       14. November 1937       85 Jahre        UU
E-BR Franz Hessenberger                            29. Dezember 1937       85 Jahre        GM

Allen Kameraden wurde seitens des Landes-Feuerwehrkommandanten und der anwesenden Bezirks-Feuerwehrkommandanten herzlichst gratuliert und ein kleines Präsent überreicht.

Am 15. April vollendet Kamerad E-BR Franz Steinmaßl aus Nußbach, KI das 90. Lebensjahr und am 10. August vollendet Kamerad E-OBR Karl Auzinger aus Thalheim, WL das 100. Lebensjahr. Beiden Kameraden wird ein Hausbesuch des Vorsitzenden und des Organisationsreferenten der KhFO und des zuständigen BFKdt. sowie des zuständigen AFKdt. abgestattet und ihnen ebenfalls ein Präsent überreicht.

                                  

Die Florian-Medaille I. Stufe erhielten:

E-OBR Franz Dutzler, LL
E-OBR Ernst Hörmanseder, WL
E-BR Johann Zweimüller, GR
E-BR Ludwig Schiller, LL
E-BR Leopold Rammerstorfer, UU
E-BR Franz Hessenberger, GM (wird später überreicht)

Die Florian-Ehrenmedaille (auf Holzsockel) in Silber erhielten:

E-BFR Erich Kreil, BR
E-OBR Gustav Kastner, UU
E-BR Josef Lindorfer, RO
E-BR Johann Bruckner, KI
E-BR Josef Hackl, SR

Die Florian-Ehrenmedaille (auf Holzsockel) in Bronze erhielten:

E-OBR Josef Schwarzmannseder, GR
E-BFKur Mag. Leon Sireisky, BR
E-BR ADir. Erich Minichberger, LL
E-BR Josef Herbert Öller, RO
E-OBR Johann Ramsebner, KI
E-ABI Fritz Reifmüller, EF
E-OBR Max Presenhuber, SE
E-OBR Alois Wengler, BR
E-OBR RegR Ing. Siegfried Hörschläger, UU (wird später überreicht)

Den Geehrten bzw. Ausgezeichneten wurde vom anwesenden Landes-Feuerwehr-kommandanten, von den anwesenden Bezirks-Feuerwehrkommandanten, dem Vorsitzenden der KhFO und vom Organisationsreferenten herzlichst gratuliert und Ihnen der Dank für ihre langjährige Tätigkeit für das Feuerwehrwesen ausgesprochen.

Der Landes-Feuerwehrkommandant, LBDRobert Mayer, MSc gab am Anfang seines Berichtes der Freude Ausdruck, dass die KhFO heute sich wieder nach längerer Zeit treffen und zu einem Gedanken- bzw. Informationsaustausch Gast im LFK sein kann.

Auf Grund der Pandemie war dies ja in letzter Zeit nicht möglich, aber es zeigte, dass das System Feuerwehr trotz aller widrigen Umstände funktioniert. Es gab viele Diskussionen, ob die Feuerwehr während der Pandemie in nicht ihren typischen Aufgaben mithelfen soll oder muss. Es gab auch in der Gesellschaft zum Teil eine Spaltung bzgl. der Impfung, ja oder nein! Langsam kommt aber wieder ein Stück Normalität zurück, was ja auch das heutige Treffen der KhFO zeigt. Damit wir im Ernstfall auch richtig funktionieren ist die Gemeinschaft und Kameradschaft erforderlich.

In seinem anschließenden Bericht informierte der Landes-Feuerwehrkommandant u.a. über

  • Landes-Fachspezialist Historik und Dokumentation
  • Entwicklung Feuerwehrmuseum
  • ÖBFV Kompetenzzentrum
  • Drohnen bei der Feuerwehr in OÖ
  • Freiwilligen-Manifest und
  • Dienstgrad Landesfeuerwehrrat

Herrn Dr. Robert Gründlinger wurde der Dienstgrad BR des Fachdienstes für akad. Historik und Dokumentation verliehen.

In sein Aufgabengebiet fallen u.a. die Zusammenfassung der Bereiche Historik, Archiv und Dokumentation inkl. Historische Schriftenreihe. Weiters die Verbindung zum Verein Feuerwehrmuseum St. Florian, Aus- und Weiterbildungsangebote erstellen und den Aufbau eines Netzwerkes in OÖ national als auch international voranzutreiben.

Bei der Entwicklung des Feuerwehrmuseums St. Florian soll der Weg der kleinen Schritte gegangen werden.

Dabei ist ein Museumskonzept mit baulichen Maßnahmen und ein Ausstellungskonzept mit Sammlung vs. Ausstellungen sowie eine Wechselausstellung „Feuerwehr und Klimawandel“ im Jahre 2023 geplant.

Er berichtete weiters über die Errichtung eines ÖBFV Kompetenzzentrums. Dieses soll u.a. wissensbasierte Gefahrenabwehr planen und wird in OÖ unter seiner Leitung eingerichtet. Die operative Koordination unterliegt DI Gerald Czech und umfasst eine nationale und internationale Zusammenarbeit. Als bestehende Partner konnten die JKU, die FH OÖ und die  TU Graz gewonnen werden.

Auch über das neue Einsatz- bzw. Informationsmittel „Drohnen bei der Feuerwehr“ wurde informiert. Eine Drohnen Grundausstattung soll im Rahmen des Stützpunktwesens in jedem Bezirk installiert werden. Diese Drohnen sollen speziell für Waldbrände und Hochwässer eingesetzt werden. Sie sind auch eine perfekte Ergänzung/Unterstützung der EFU-Einheiten!

Weitere Drohnen bei den Feuerwehren sind als eigene Investition lt. Richtlinie möglich.

Der Betrieb darf nur im Rahmen der Richtlinie als „BOS-Drohne“ gesteuert bzw. eingesetzt werden. Mit eurer Unterstützung wird es zu keinem Wildwuchs bei den Feuerwehren kommen. Die Qualität der Piloten steht absolut im Fokus und die Sicherstellung der notwendigen & qualitativ hochwertigen Ausbildung zum kompetenten „BOS-Drohnenpiloten“ ist dadurch gewährleistet.

Die Gesamtkosten für Installierung der Drohnenstützpunkte werden sich auf etwa € 320.000belaufen. Aufgrund einer erfolgreichen, gemeinsamen Planung mit LRin Michaela Langer-Weninger kann dies auch umgesetzt werden. Hier war ein gemeinsamer Blick in die Zukunft notwendig. Die gemeinsame Umsetzung & Finanzierung soll in den Jahren 2022 & 2023 erfolgen. Die offizielle Übergabe der Drohnen soll bei der LFL-Sitzung im Mai 2022 erfolgen. Die zweite Charge wird ab 2023 ausgegeben wird so jeder Oö. Feuerwehr in max. 30 Minuten Anfahrtszeit eine Unterstützung durch „den Blick von oben“ zur Verfügung stehen.

Über den Inhalt des „Freiwilligen Manifestes“ wurde ebenfalls kurz berichtet.

Dabei soll ein regelmäßiger Freiwilligenbericht für Oberösterreich in den lokalen Medien veröffentlicht werden. Ein Freiwilligenrat auf Landesebene mit Vertretern aller Freiwilligen-organisationen wird installiert, um die Belange eine stärkere Stimme zu geben.

Dabei soll es auch eine stärkere Berücksichtigung des freiwilligen Engagements bei Bewerbungen in öffentlichen und landesbeteiligten Unternehmen bzw. bei Aufnahmetests für Studenten (z.B. Medizinstudium) bei gleicher Qualifikation geben.

Ein Fonds zur Förderung der Strukturentwicklung von Freiwilligenorganisationen und das Schaffen von Fördermodellen für Unternehmen, um die Freiwilligkeit zu unterstützen sowie die Auszeichnung von Betrieben ist geplant.

Es soll auch diverse Vergünstigungen für Freiwillige geben. Es braucht auch bessere Rahmenbedingungen um die Menschen zu motivieren, um Zeit zu spenden und mit ihren Kompetenzen das Gemeinwohl unserer Gesellschaft zu stärken.

Dafür benötigen wir aber auch die Unterstützung durch die Organe des Oö. LFV und es erfolgt auch diesbezüglich eine Bewerbung bei den Feuerwehren durch eine Aussendung an alle Feuerwehren durch das LFK.

An die Mitglieder der Landes-Feuerwehrleitung

  • Josef Bröderbauer, Mühlviertel
  • Johann Gasperlmair, Hausruckviertel
  • Josef Kaiser, MSc, Innviertel
  • Stefan Schiendorfer, Traunviertel

wurde der Dienstgrad „Landesfeuerwehrrat – LFR“ anstatt bisher OBR verliehen.

Weiters wurde dieser Dienstgrad auch den Kameraden Herrn Ing. Franz Humer, MSc, Sachverständiger,Herrn Ing. Michael Linninger, Vertreter der Betriebsfeuerwehren, Hr. Dr. Christian Puchner, Vertreter der Berufsfeuerwehr, dem Leiter der Landesfeuerwehrschule, Hr. Ing. Hubert Schaumberger und Hr. Alfred Deschberger als Landes-Feuerwehrjugend-referenten verliehen.

Im heurigen Jahr findet im Rahmen des Bundesfeuerwehrtages vom 03. bis 04. Juni auch die Neuwahl des ÖBFV-Präsidenten und der Vizepräsidenten statt. Unser LFKdt., LBD Robert Mayer, MSc teilte uns mit, dass er sich einer Kandidatur stellen wird.

Mit dieser Information beendete er seinen Bericht und sagte abschließend, dass er bzgl. Zeitvorgabe eine Punktlandung hatte und sein Nachredner schon in den Starlöchern steht und er ihm das Wort erteilt.

 

Unser Landes- und Bundesbewerbsleiter, BR Hannes Niedermayr informierte uns über die neue Truppführerausbildung in der Feuerwehr und gab uns einen Überblick über die heurige Bewerbssaison. Hannes kennen ja alle Kameraden auf Grund seiner Tätigkeit aus Lehrgangsleiter und Ausbildner in der OöLFSch. Trotzdem stellte es sich kurz vor:

  • Landes- und Bundesbewerbsleiter
  • Leiter Sachgebiet 5.5 des ÖBFV
  • Lehrgangsleiter der Oö. Landes-Feuerwehrschule
  • Abschnitts-Feuerwehrkommandant des Abschnittes Schwanenstadt
  • Stellvertretender Bezirks-Feuerwehrkommandant des Bez. Vöcklabruck
  • Fachausschuss Bildung und Bewerbe des OÖLFV
  • Kommission für Internationale Wettbewerbe des CTIF

Keine Feuerwehr kann sich den Luxus leisten, die Verantwortung über die Ausbildung ihrer Mitglieder auf andere abzuschieben.

Auf Grund einer Folie zeigt er uns den neuen Ausbildungsweg – Gemeinde – Grundlehrgang Bezirk – Truppführerausbildung in der Feuerwehr und Funktionsausbildung an der Landesfeuerwehrschule.

Er gab auch einen Überblick über die Leistungsbewerbe und Leistungsprüfungen, wie eben die bekannten Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold (Feuerwehrmatura) die Funkbewerbe, die Leistungsprüfungen in der Technischen Hilfeleistung, dem Atemschutz und neu der Branddienstleistungsprüfung. Auch gibt es die Strahlenschutz- und Sprengstoffleistungsprüfungen. Die Bewerbe sind aber auch unheimlich wichtig zur Förderung der Kameradschaft und Gemeinschaft im Feuerwehrwesen.

Die neue Leistungsprüfung „Branddienst“ ist eine oberösterreichische Erfolgsgeschichte.

 

2017 wurden die ersten Abnahmen im „Branddienst“ kurz BD mit 191 Abzeichen in Bronze gestartet. Im darauffolgenden Jahr 2018 wurden schon 2.928 Leistungsprüfungen in Bronze abgelegt, 2019 3.965 in Bronze und erstmals 171 Leistungsabzeichen in Silber. Die Stufen können wie beim THL nur nach einem Jahr Pause in der nächst höheren absolviert werden.

Coronabedingt gab es 2020 einen Einbruch und es wurden lediglich 631 Leistungsabzeichen in Bronze und 350 in Silber abgelegt. Im Jahre 2021 gab es wieder eine Steigerung auf 1.606 Leistungsabzeichen in Bronze, 1.739 in Silber und erstmals 131 in Gold.

Bei der Abnahme in Manning im Bez. Vöcklabruck waren auch Vertreter der Arbeitsgruppe  „Branddienst“ des LV Salzburg anwesend, die diese Leistungsprüfung ebenfalls einführen wollen.

An Hand einer weiteren Folie zeigt er uns den Werdegang, Aufstieg, ab wann ein Feuerwehrmitglied welches Leistungsabzeichen erwerben kann. Für die Feuerwehrmatura ist ja in Zukunft der Zugskommandantenlehrgang nicht mehr zwingend Voraussetzung.

 

ab 16 Jahre: WLA, FLA B, LPR BD B und LPR THL B

ab 17 Jahre: FLA S

ab 18 Jahre: FULA – Voraussetzung Funklehrgang, LPR AS B, LPR THL S, LPR BR S

ab 20 Jahre: LPR AS S

 

Die Ausbildung in der Feuerwehr beginnt neben der Jugendfeuerwehr mit der Grundausbildung in der Feuerwehr ab dem 16. Lebensjahr. Anschließend kann der Grundlehrgang auf Bezirksebene und danach zwischen dem 16. und dem 18. LJ kann die Truppführerausbildung in den verschiedenen Modulen, wie Technische Hilfeleistung, Atem- und Körperschutz (auch für Nichttaugliche), Brandeinsatz, Taktik, Gefahrenlehre, Nachrichtendienst und kraftbetriebene Geräte absolviert werden. Die jeweiligen Prüfungen werden vom Abschnitts-Feuerwehrkommando abgenommen.

Nach der Vollendung des 18. LJ können weitere Fachausbildungen, wie

Funklehrgang, Atemschutzlehrgang/Grundausbildung, Maschinisten-LG und die FMD- Ausbildung absolviert werden.

 

Nach dem 20. LJ kann der GKdt.Lg an der LFS absolviert werden und nach dem 21. LJ und den abgeschlossenen Modulen kann das Feuewehrleistungsabzeichen in Gold –Feuerwehrmatura abgelegt werden.

Der Truppführerabschuss ist jedoch Voraussetzung für weiterführende Fachausbildung und alle LG an der LFS. Quereinsteiger können logischerweise jederzeit mit diesen Ausbildungen beginnen.

 

Nach Ausfällen der Landesbewerbe in den Jahren 2020 und 2021 ist das Jahr 2022 ein absolutes Bewerbsjahr. Heuer finden neben dem Landesbewerb auch noch der Bundesbewerb und der Internationale Feuerwehrbewerb statt.

 

Der Landesbewerb findet heuer in St. Peter/Wbg., Bez. RO vom 08. bis 09. Juli, der Bundesbewerb vom 26. bis 28. August in St. Pölten und der Internationale CTIF in Celje vom 17. bis 24. Juli in Slowenien statt. Von diesen Internationalen Bewerben sind jedoch sämtliche Funktionäre und Wettkampfgruppen aus Russland und Belarus auf Grund der Ukraine Krise ausgeschlossen.

 

Die Anzahl der teilnehmenden Gruppen ist mit rund 1.200 bei den Aktiven und mit ca. 600 bei den Jugendgruppen seit dem Jahr 2014 ziemlich gleichbleibend.

 

Die weiteren Landesbewerbe sind im Jahre 2023 mit Wildenau im Bez. BR, 2024 mit Peuerbach, Bez. GR und 2025 mit Laakirchen im Bez. GM ebenfalls schon vergeben.

 

Nach 2 Jahren COVID kommt schön langsam wieder die Normalität der Bewerbe zurück.  Durch die Lockerungen der COVID-Maßnahmen und der Normalisierung im Alltag soll auch im Feuerwehrwesen Normalität einkehren.

Das SG 5.5 hat in seiner letzten Sitzung im Februar 2022 folgendes beschlossen:

Die Sperre zur Teilnahme bei Bewerben außerhalb des eigenen Bundeslandes, sowie im Ausland kann aufgehoben werden. Erforderliche COVID-Maßnahmen bei der Abhaltung von Bewerben und Leistungsprüfungen sollen den aktuellen Auflagen der Bundesregierung entsprechen.

 

Das Präsidium des ÖBFV hat beschlossen:

Die Sperre zur Teilnehme bei Bewerben außerhalb des eigenen Bundeslandes, sowieim Ausland ist aufgehoben. Erforderliche COVID-Maßnahmen müssen bei Bewerben und Leistungsprüfungen dengesetzlichen Auflagen der Bundesregierung entsprechen.

Bei den internationalen Feuerwehrwettkämpfen in Celje in Slowenien wird Oberösterreich von den Wettkampfgruppen von der FF St. Martin/Mühlkreis und Hinterschiffl bei den Herren und bei den Damen von der Bewerbsgruppe der FF Julbach, alle Bez. RO vertreten werden.

Bei den Jugendgruppen wird OÖ bei den Burschen von der FF Bad Mühllacken, UU, Waldneukirchen, SE und St. Martin, RO und bei den Mädchen von der Gruppe der FF Mitteregg-Hagen-Sand, SE vertreten.

Beim Bundesbewerb in St. Pölten wird OÖ in der Wertung Bronze A von 38 Gruppen, in Silber A von 34 Gruppen, in Bronze und Silber B mit Alterspunkten jeweils von 8 Gruppen und zusätzlich 3 Damengruppen vertreten sein.

Neu wird heuer sein, dass erstmals ein sogenannter Bundes-Fire-Cup nach Abschluss der offiziellen Bewerbe mit einer eigenen Wertung stattfinden wird.

Der Vorsitzende bedankte sich beim Landes- und Bundesbewerbsleiter, BR Hannes Niedermayr für seinen kurzweiligen, interessanten und sehr gut vorgetragenen Bericht und Neuerungen im Bewerbswesen als auch in der Ausbildung.

Der Dank wurde vom Vorsitzendenauch dem LFKdt. für seinen ausführlichen Bericht ausgesprochen und wünschte allen Anwesenden und ihren Familien Frohe Ostern und schloss das 134. Treffen der KhFO um 12:30 Uhr.

Abschließend wurde noch zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen.

 

E-BR Heinz Huber