• HAW u. OAW Ausflug

     

  • 2. Jugendtag in St. Marienkirchen

     

  • Wandertag in Landshaag

     

  • 24 Stunden-Übung in Grünau

     

  • Bewerb in Reichenau

     

2. Jugendtag in St. Marienkirchen am Hausruck

Es wurde die Feuerwehrjugend St. Marienkirchen/H. am Sa. 19. Oktober eingeladen, den ganzen Tag bei der Feuerwehr zu verbringen.

Für die Jugendlichen war es ein Tag voller Überraschungen. Lediglich der Treffpunkt um 8:00 Uhr war bei den Kids bekannt.

In den Tag gestartet wurde mit einem gemeinsamen Frühstück. Gleich im Anschluss daran stand ein Vortrag über die unterschiedlichen Einsatzorganisationen am Programm. Dieser Vortrag wurde von allen Jugendfeuerwehrmitgliedern interessiert verfolgt und aktiv mitgestaltet.

Im Anschluss hieß es „Aufsitzen“, und die ganze Gruppe fuhr nach Ried zum Roten Kreuz. Dort erhielt die Jugendgruppe eine Führung durch die Bezirksstelle (incl. Rettungsleitstelle Innviertel). In der Fahrzeughalle wurden die Rettungsautos und das Notarzt-Einsatz-Fahrzeug vorgestellt.
Die Jugendlichen durften anschließend die gesamte Ausrüstung der Fahrzeuge selbst ausprobieren.
Vom Verband anlegen, bis hin zum Krankentransport, zum Beispiel mittels Tragesessel, wurde ihnen alles genau erklärt und gezeigt.

Nach dem Mittagessen im Feuerwehrhaus, haben sich alle mit dem (Jugend-)Helm ausgerüstet. Denn beim nächsten Programmpunkt hieß es selbst Hand anlegen. Bei der Station „Verkehrsunfall“ wurde von den Jugendlichen eine angenommene Unfallstelle in Kleinbach ordnungsgemäß abgesichert. Gleich beim aussteigen haben sich alle mit Warnwesten ausgerüstet, und gemeinsam die Absicherung mit Feuerwehr-Faltsignalen, Verkehrsleitkegel und Winkerkelle hergestellt.
Im Anschluss an das Absichern kam, wieder zurück beim Feuerwehrhaus, die Erste Hilfe dran. Von Stabiler Seitenlage über Druckverbände bis hin zur Menschenrettung mit Rautek-Griff wurden die unterschiedlichen Themen aufgefrischt. Natürlich durfte auch bei dieser Station der Spaß nicht zu kurz kommen.

Beim nächsten Programmpunkt wurden die Kinder in drei Gruppen geteilt. In diesen drei Gruppen fuhr man zur Antiesen. Dort wurde von der ersten Gruppe mit dem LF-A die Wasserversorgung für das TLF hergestellt. Gemeinsam mit dem Maschinisten wurden die Saugschläuche gekuppelt, die Tragkraftspritze in Betrieb genommen und die Zubringerleitung zum TLF gelegt.
Die beiden anderen Gruppen stellten Angriffsleitungen vom TLF aus her. Bei einer wurde mit Zumischer und Mittelschaumrohr ein Schaumangriff geübt, bei der anderen wurden zwei C-Rohre vorgenommen, wobei Hohlstrahlrohre und Mehrzweckstrahlrohre ausprobiert wurden.
In den Gruppen konnten beinahe alle Aufgaben von den Jugendlichen übernommen werden, von Verteiler oder Zumischer besetzen bis zum bedienen der Einbaupumpe des TLF.
Nachdem alle JFM die drei Abschnitte durchprobiert hatten wurde noch der Wasserwerfer des TLF in Betrieb genommen.

Nach dieser Action war es auch schon Zeit für das Abendessen im Feuerwehrhaus.
Der Tag war jedoch hier noch nicht zu Ende. Gleich nach dem Abendessen stand noch die Technische Ausrüstung am Programm. Am Parkplatz vor dem Feuerwehrhaus wurden Stromerzeuger, Beleuchtung, Lüfter, etc. aufgebaut und in Betrieb genommen.

Die große Überraschung folgte allerdings erst nach dieser Station. Es hieß nämlich „Alarm für die Jugendgruppe – Verkehrsunfall mit Personenrettung und Fahrzeugbrand“. In einer richtigen Feuerwehrübung konnten die an diesem Tag erlernten Fertigkeiten in einem echten Übungsszenario umgesetzt werden.
Für diese Übung wurde jedes Jugendfeuerwehrmitglied einem Auto und somit eigenen Aufgaben zugeteilt.
Die Gruppe KDO baute bei der Ankunft gleich die Absicherung auf. Danach führte diese Gruppe die Menschenrettung, durch und versorgte die Verletzen. Um diesen Teil möglichst realistisch üben zu können, standen Statisten zur Verfügung.
Die Gruppe TLF hatte die Aufgabe das brennende Auto zu löschen und das nicht brennende Auto zu schützen. Zuerst wurde das HD-Rohr in Betrieb genommen, um das Auto mit den verletzten Personen zu schützen. Als zweites wurde mittels Schaumangriff das brennende Auto gelöscht. Das Auto brannte natürlich nicht wirklich, mittels einer Rauchbombe unter der Motorhaube sah es aber sehr realistisch aus.
Von der Gruppe LF-A wurde die Wasserversorgung aufgebaut. Dazu wurde beim Bach angesaugt und eine Leitung zum TLF gelegt. Auch ein Teil der Absicherung wurde von dieser Gruppe übernommen.
Die Eltern der JFM waren für diese Übung als Zuschauer eingeladen und kamen dieser Einladung natürlich auch sehr zahlreich nach. Eine besondere Freude war es, dass auch der Bürgermeister unter den Zusehern war.
Nachdem auch diese Übung erfolgreich abgeschlossen war, wurde noch gemeinsam zusammengeräumt und ins Feuerwehrhaus eingerückt.

Unser Dank gilt den 14 aktiven Feuerwehrmitgliedern und den weiteren Helfern, die mit etwa 160 Arbeitsstunden diesen actionreichen Tag für die 19 teilnehmenden Jugendfeuerwehrmitglieder erst möglich gemacht haben.
Die FF St.Marienkirchen bedankt sich weiteres beim Roten Kreuz Ried, für die sehr interessante Führung in der Bezirksstelle.

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