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Mehr als 2.900 Einsatzkräfte nach nächtlichem Föhnsturm im Süden Oberösterreichs im Dauereinsatz

In den Abendstunden des 29. Oktober 2018 zog ein Föhnsturm mit prognostizierten Windspitzen von bis zu 120 km/h mit Schwerpunkt des südlichen Berglandes über Oberösterreich. In der Folge mussten die Feuerwehren zu zahlreichen Sturmeinsätzen ausrücken. Hauptbetroffen waren die Bezirke Vöcklabruck, Gmunden sowie Kirchdorf an der Krems - aber auch andere Landesteile waren punktuell vereinzelt betroffen.

Alarmierungen und Einsätze:
Bis zum Abklingen des Sturmes in den Vormittagsstunden wurden zwischen 29. und 30. Oktober 2018 landesweit knapp 200 Feuerwehren zu 325 Einsätzen mit 2.900 Einsatzkräften alarmiert.

Hauptaufgabe war das Entfernen von umgestürzten Bäumen auf Verkehrswegen und Hausdächern. Zudem galt es auch Gebäude zu sichern, welche durch die Windböen abgedeckt wurden.

Zusätzlich mussten die Feuerwehren rund um Gilgenberg am Weilhart (Bezirk Braunau) gegen 02:55 Uhr zu einem Großbrand eines landwirtschaftlichen Objektes ausrücken. Ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile konnte hier durch einen massiven Feuerwehreinsatz (9 Feuerwehren vor Ort) verhindert werden.


Fotos: laumat.at & fotokerschi.at