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Feuerwehren in OÖ massiv gefordert

Die ersten Augusttage dieses Jahres brachten für die Feuerwehren eine massive Einsatzwelle, ausgelöst durch die starken Niederschläge, aber auch durch Brände. 252 Feuerwehren standen seit 1.8. mit rund 3.800 Kräften bei mehr als 200 Einsätzen im Einsatz um die Folgen der Überflutungen zu beseitigen, Hochwasser-Schutzmaßnahmen zu treffen und Brände zu löschen.

Die starken Niederschläge seit Sonntag führten wie berichtet zu größeren Überflutungen, in der Folge wurden die Feuerwehren zu Pump- und Sicherungsarbeiten alarmiert, zum Teil mussten Verklausungen bei Bächen gelöst werden. Um weitere Schäden zu verhindern, musste in Schärding, Grein, Saxen, Langenstein, Ostermiething und Obernberg am Inn der mobile Hochwasserschutz aufgebaut werden. 110 Einsätze wurden von den oö. Feuerwehren alleine in Folge der Unwetter geleistet. Schwerpunkte waren dabei das Inn- und das Hausruckviertel sowie die Regionen um Grein und Steyr/Steyr-Land. In Schärding, Steyr und Saxen wurde Hochwasserwarnung mittels Sirene ausgelöst, der dreiminütige Dauerton soll dabei die Bevölkerung vor herannahender Gefahr warnen. Im Bereich Ternberg/Steyr-Land verursachte der anhaltende Starkregen mehrere Hangrutschungen, die Feuerwehr wurde hier zu Sicherungsarbeiten alarmiert. Ein ähnliches Bild zeigte sich in Weyregg am Attersee.

 

Zusätzlich zu den Unwettern kam es in Oberösterreich aber auch zu mehreren Brandeinsätzen. Achtmal wurden die Feuerwehren seit Samstag zu Bränden bei landwirtschaftlichen Objekten, Wohnhäusern und Fahrzeugen alarmiert. Aktuell stehen 13 Feuerwehren beim Brand eines landwirtschaftlichen Objektes in St. Johann am Walde, Bez. Braunau, im Einsatz.

Bilder: FF Schärding, FF Garsten, FF Schattleiten, FF Saxen, FF Grein, FF Langenstein