• Covid-19

  • Die Aufrechterhaltung des Einsatzdienstes steht als zentraler Mittelpunkt in all unserem Handeln.

  • Gemeinsam im Einsatz für Oberösterreich

    2,7 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden - Rückblick Jahresbilanz 2020

  • Gemeinsam im Einsatz für Oberösterreich!

  • Das Feuerwehrmagazin BRENNPUNKT!

    6x jährlich mit bis über je 100 Seiten!

  • Notruf 122 - Das Tor zur raschen Hilfe wenn Sekunden entscheiden

    Ein Garant für Sicherheit im Land - Tipps zur richtigen Alarmierung

  • Für die Menschen in Oberösterreich

    Bevölkerungsschutz ist unser Geschäft - Einsatzgebiete der Feuerwehren

  • #GEMEINSAMIMEINSATZFUEROOE

    Folge dem Oö. Landes-Feuerwehrverband auch auf Facebook.

Aktuelle Einsätze
Einsatzkarte

Erneut hunderte Unwetter-Einsätze der Feuerwehren am 27. und 28. Juli

Sowohl am 27. als auch 28. Juli 2021 trafen die Unwetterprognosen für Oberösterreich wieder ins Schwarze. Heftige und schnell aufziehende Unwetterfronten aus Bayern forderten wieder über 3.000 Einsatzkräfte bei mehr als 500 Einsätzen.

Tag 4. - Die Unwetterserie reißt nicht ab.

Erneut sorgten am 27. Juli 2021 heftige Gewitter für lokale Überflutungen, Vermurungen und umgestürzte Bäume in Oberösterreich. Um ca. 19:00 Uhr gingen die ersten Anrufe in der Oö. Landes-Warnzentrale ein. Innerhalb von drei Stunden wurden 55 Feuerwehren zu 130 Einsätzen alarmiert, welche mit 850 Einsatzkräften  abgearbeitet wurden.
Rund 50 dieser Einsätze betrafen davon den Bezirk Linz-Land. In Allhamming, Ansfelden, Asten, Neuhofen an der Krems, Piberbach, St. Florian und St. Marien standen die Einsatzkräfte bei überfluteten Kellern, umgestürzten Bäümen und vermurten Straßen im Einsatz.

In Ansfelden stand eine Siedlung unter Wasser, im Gebiet Asten/Eblesberg kam es zu einer Hangrutschung und bei Nettingsdorf / Neuhofen an der Krems wurde die Kremstalstraße vermurt und musste kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden.

Tag 5 der Unwetter - Erneut hunderte Einsätze der Feuerwehren wegen Sturmschäden und Überflutungen nach schweren Gewittern.

Hauptbetroffen waren am 28.Juli 2021 vor allem die Bezirke Braunau, Ried im Innkreis, Vöcklabruck, Wels-Land, Wels Stadt und Grieskirchen. Insgesamt wurden in den betroffenen Gebieten 150 Feuerwehren mit ca. 2.300 Einsatzkräften zu rund 400 Einsätzen alarmiert. Schwer getroffen wurde wieder der Bezirk Braunau am Inn, der alleine etwa 125 Einsätze verzeichnete. Neben den Schadensfällen wie eingeschlossene Personen in Autos, lokale Überflutungen, kleine Vermurungen, beschädigten Dächern durch Hagel und Sturm kam es auch zu Personenrettungen am Wolfgangsee, Attersee und Mondsee welche in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Wasserrettungen abgearbeitet werden konnten.
 
So wurde am Wolfgangsee die Suche nach einem Kleinkind eingeleitet, welches aber zum Glück kurz nach Beginn eines Taucheinsatzes unversehrt aufgefunden werden konnte. In der Gemeinde Kopfing (Bezirk Schärding) wurden 13 Feuerwehren zu einer Suchaktion nach einer vermissten Person alarmiert.

Gegen 13:40 Uhr lenkte eine 58-Jährige ihren Pkw auf der Lamprechtshausener Bundesstraße Richtung Salzburg. Da aufgrund des plötzlichen Wetter Umbruchs durch Starkregen und Hagel praktisch keine Sicht mehr gegeben war, hielt sie ihren Wagen im Gemeindegebiet von St. Georgen am Fillmannsbach an.
Eine am rechten Fahrbahnrand befindliche Eiche wurde durch die extremen Windböen und den aufgeweichten Boden entwurzelt und stürzte auf ihr Auto, wobei sich die Frau noch immer darin befand. Die 58-Jährige wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und bisher unbestimmten Grades verletzt. Ein hinter ihr stehender Autofahrer leistete augenblicklich Erste Hilfe und verständigte den Notruf. Die Feuerwehr befreite die Frau aus ihrem Fahrzeug. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde sie ins UKH Salzburg geflogen.