Aktuelle Einsätze
Einsatzkarte

Die Feuerwehren und die Schneemassen – weiterhin keine Entspannung am 13.1.2019

Auch am Sonntag, 13. Jänner 2019, waren es vorrangig wiederum die Bezirke Gmunden und Kirchdorf, welche die Einsatzkräfte der Feuerwehren beschäftigten. Und es war immer wieder die gleiche Anforderung: Schneemassen von den Dächern schaufeln.

 

Rund 1.100 Freiwillige von Feuerwehren aus ganz Oberösterreich waren mit 130 Einsatzfahrzeugen in den Katastrophengebieten unterwegs, um die Lasten von den Dächern zu entfernen. Da die Wetterprognosen weiterhin auf Erwärmung und Regen deuten, geht den Einsatzkräften die Arbeit auch in den nächsten Tagen nicht aus.


Auch das Mühlviertel ein Schwerpunkt
Hinzu kommt aktuell das Mühlviertel als Einsatzschwerpunkt, nachdem immer mehr Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen und Verkehrswege blockieren oder die Infrastruktur beschädigen. Auch dort waren am Sonntag, 13. Jänner 2019, rund 50 Feuerwehren mit 600 Kräften im Einsatz, um Verkehrswege frei zu machen und Sicherungsmaßnahmen zu setzen.

Für den Wochenbeginn laufen bereits die Planungen zur weiteren Verlegung von überregionalen Feuerwehreinheiten in die Gebiete Rosenau und Gosau. Dort gilt es nach wie vor, unzählige Gebäude zu entlasten.


Hilfe in Bayern
Neben den bereits bekannten Einsatzgebieten sind Hilfskräfte aus OÖ nun auch in Bayern im Einsatz. Eine Katastrophenschutz-Einheit aus dem Bezirk Schärding wurde Sonntagmorgen nach Siegsdorf in den Landkreis Traunstein in Marsch gesetzt. 73 Innviertler Einsatzkräfte sind mit 12 Fahrzeugen zur Hilfeleistung ausgerückt – mit dem gleichen Ziel wie ihre Kameraden in OÖ: Dächer von den Schneelasten befreien.


Schon 600 Feuerwehren eingesetzt
Möglich macht diese zusätzliche internationale Hilfeleistung das breit aufgestellte Feuerwehrsystem in OÖ. Von den 900 Feuerwehren waren bislang 600 im Zuge der Schneemassen eingesetzt. Das restliche Drittel sorgt für die Sicherheit zu Hause - wie etwa der Brandeinsatz in Luftenberg im Bezirk Perg zeigt. Dort sind sieben Feuerwehren beim Brand eines Wohnhauses mit Löscharbeiten beschäftigt. Das Feuerwehrwesen funktioniert eben - trotz Masseneinsätze.