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2030 - Mitglieder und Ausbildung
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Geschrieben am: 2010-11-26 07:57:52
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Das Feuerwehrwesen in OÖ wird von seinen über 90.000 Mitgliedern getragen.
Sie für die gemeinsame Sache zu gewinnen, sie kameradschaftlich, fachlich und körperlich fit zu halten ist eine große Zukunftsherausforderung. Führungsfunktionen erstrebenswert zu halten und die nötige Unterstützung zu geben werden Kernfragen der kommenden Jahre sein. Wo liegen dabei die Schlüsselfragen? Welche Mittel könnten die Sicherung der Entwicklung unterstützen? Welche guten Beispiele gibt es?
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Quelle: Kommando
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Jugend.1.br.1
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Veröffentlicht am: 2010-12-31 14:38:54
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Ursprünglich geschrieben von 08215:
Vor allem aber ist auch zu überlegen, ob man mit dem Eintrittsalter der Jungend mit 10 Jahren etwas ändert. Weil es ist oft schwierig, Kinder einen Anreiz zu geben, wenn sie beim Fussball- oder Musikverrein schon mit 6 Jahren mitwirken können.
Sicherlich wird es auch für die Zukunft unseres Führungspersonals (Kommando,Ausschuß wichtig werden, besondere Anreize zu finden, welche dazu veranlassen diese Positionen anzutretten.
[Modifiziert von 08215 am 2010-12-23 16:41:17]
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Die Änderung des Eintrittsalter auf 10 Jahre war auf jedenfall positiv für die Feuerwehren. Probleme gab es vor der Änderung der Dienstanweisung, speziell beim Schema der Feuerwehrjugend-Laufbahn. Früher mussten die Kinder mit 10 Jahre lange warten bis sie sich ein Abzeichen holen konnten, heute ist das anders. Anreize glaube ich gibt es bei der Feuerwehr genug die die Kinder und Jugendlichen zu einer Mitgliedschaft bewegen könnte, ich sehe ehrer dass Problem bei unserer Vermarktung (siehe Öffentliche Auftritt und Vermarktung) in der Öffentlichkeit im Ort und in der Stadt. Bestes Beispiel ist für mich der Landesbewerb, auf der Jugendbahn wir die Öffentlichkeit fast zur Gänze ausgesperrt. In Ried zum Beispiel sind die Leute,von einem Zaun ausgesperrt worden (Famieleienmitglieder,...)! Heuer war es ein bisschen besser man konnte zumindest der Jugend auf der Bewerbsbahn 1 bis vieleicht 3 noch ordentlich zusehen. Jugend ist wichtig und speziell auch die Präsentation bei so einem Megaevent wie einem Landesbwerb, da kann man und soll man die Leute nicht aussperren. Hier bin ich auf den Bewerb in Andorf gespannt wie es hier Laufen wird.
Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr.
Kommentar #6
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13516
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Veröffentlicht am: 2011-02-01 09:35:52
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| Ist dann der Ansporn für das Abzeichen noch gegeben, oder nimmt damit den Eiffer für den Erfolg weg?! |
Ich finde auch, dass damit der eigentliche Anreiz für dieses Leistungsabzeichen abgeschafft würde, das wesentliche Element dort ist nun einmal der Wettbewerb.
Überlegenswert wäre es aber das Leistungsabzeichen auf Bezirksebene zu verlagern und den Landesbewerb von der Massenveranstaltung hin zu einem "Elite"-Bewerb zu entwickeln. Wenn zB nur die Besten 10 Gruppen eines jeden Bezirkes beim Landesbewerb antreten dürften, würde es diesen Bewerb für Zuschauer, Teilnehmer, Bewerter usw. wesentlich attraktiver machen. Zudem wäre der Ansporn der Gruppen sich für die besten 10 des Bezirkes zu qualifizieren noch höher, was auch die Bezirksbewerbe noch mehr aufwerten würde. Derzeit ist ja der unterschied zw. Bezirksbewerb und Abschnittsbewerb lediglich, dass alle Gruppen des Bezirkes (und nicht nur die des Abschnitts) in der "Heimwertung" aufscheinen.
Diese Verlagerung würde den Gruppen, die nur wegen des FLA zum Landesbewerb fahren, die meist sehr lange Anreise ersparen.
Kommentar #12
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06310
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Veröffentlicht am: 2011-03-02 02:28:04
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ich gebe 05304 komplett recht,
manchmal denke ich, dass es gewissen herrschaften wichtiger ist offiziell 90.000 mitglieder zu haben anstatt eine straffe ausbildung und ein hohes ausbildungsniveau in den vordergrund zu stellen. wenn man dann die grundlehrgangsteilnehmer oder die übungen der diversen ffs betrachtet muss man doch ersthaft überlegen ob wir ein traditionsverband sein wollen oder lieber doch eine starke einsatzorganisation, ich möchte wissen ob das rote kreuz auch mitglieder im stand lässt und somit als mitgleider behält wenn derjenige ein halbes jahr keine übung besucht oder nur dann kommt wenn er lust hat.
ich habe lieber eine löschgruppe mit 9 mann , wo ich weiß dass diese wissen was ein atrf oder ein wtrm zu tun hat, anstatt 20 mann die am einsatzort nicht einmal geräte vom fahrzeug holen können ohne nachzufragen wo das denn sei.
es gibt feuerwehren mit denen kann man stundenlang diskutieren warum ein hstr beim innenangriff sinnvoll ist oder dass man zu einem autobahneinsatz eben nur mit dem eingeteilten fzg ausrückt und nicht mit klf, mtf und allem was noch daheim herumsteht. dass es egal ist bei einer alarmstufe 2 ,3 ob eine fw vl 1km näher ist als die andere , sondern dass es auf ausrüstung und vor allem schlagkraft an kommt!!!......jeder lernt einmal im laufe des fw wesens ein taktikschema, und bei vielen fw ist es, als ob sie das nur für den grundlehrgang lernen und dann nie wieder was davon hören wollen, das kann ja nicht sein?
Kommentar #13
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00109
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Veröffentlicht am: 2011-04-14 09:13:21
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Wie auch schon in anderen Beiträgen erwähnt, sollte eine Änderung bei den Kursen an der Landesfeuerwehrschule erfolgen:
Kurse am Wochenende bzw. ab Freitag Nachmittag wären von Vorteil. Die
Feuerwehrmitglieder leisten ein ganzes Jahr freiwillig und ohne
Bezahlung ihren Dienst. Warum muss dann auch noch Urlaub für Kurse geopfert werden? Funklehrgänge und Grundlehrgänge im Bezirk werden ja auch schon am Wochenende durchgeführt.
Es müssen mehr Plätze bei den Kursen an der OÖ.LFS geschaffen werden. Warum werden in den Sommermonaten keine Kurse abgehalten? Schüler hätten hier die Möglichkeit an Kursen teilzunehmen. Gerade die Jungen sind es, die sich
auch weiterbilden möchten.
Stolz wird bei den Abschnitts- bzw. Bezirkstagungen von den Erfolgen bei den Bewerben berichtet und es erfolgt immer wieder die Aufforderung mehr Leistungsabzeichen zu machen. Für manche Abzeichen (z. B. WLA Gold, FLA Gold) sind jedoch sehr hohe Kursvoraussetzungen erforderlich, die nur schwer von den Mitgliedern erfüllt werden können ("Platzmangel" an der LFS).
Eine weitere/stärkere Verlagerung der Ausbildung in die Bezirke bzw. Feuerwehr ist zu überdenken. Die Kosten für Kurse im Bezirk werden auf die Feuerwehren abgewälzt. Für Kurse an der LFS entstehen keine zusätzlichen Kosten für die Feuerwehr. Bei einer Verlagerung von Kursen in die Bezirke entsteht ein erheblicher Mehraufwand für die ehrenamtlichen Ausbildner im Bezirk.
Der Atemschutzlehrgang ist das beste Beispiel dafür. Die
Atemschutz-Grundausbildung in der eigenen Feuerwehr ist nicht schlecht, aber wo besteht schon die Möglichkeit, eine dementsprechende Heißausbildung durchzuführen? Selbst gebaute Brandcontainer können und dürfen nicht das Ziel sein, hier geht es um Menschenleben. Gasbefeuerte Container, wie in Bayern üblich, sollten auch bei uns flächendeckend zum Einsatz kommen.
Die richtige Schutzausrüstung ist ein eigenes Kapitel bei der
Grundausbildung. Beim FLA wird in der Sportwertung wieder alles verworfen,was man den jungen Feuerwehrmitgliedern in der Grundausbildung beizubringen versucht. Als Einsatzorganisation sollte man sich Gedanken machen, welchen Sinn das Ganze macht! Es wird nur mehr Wert auf Schnelligkeit gelegt und nicht mehr auf richtiges Arbeiten. Welchen Sinn macht es, wenn eine
Saugleitung beim Zu-Wasser-Lassen auseinander fällt? Im Einsatzfall wäre es fatal wenn die Saugleitung im Gewässer verschwindet!
Hier wäre es wesentlich sinnvoller, wenn man wieder Wert auf richtige Schutzbekleidung bzw. ordentliches Arbeiten legt. Ein Nassbewerb mit einer Zeitvorgabe ähnlich dem THL würde auf jeden Fall viel eher in diese (richtige) Richtung weisen als die Sportbewerbe, welche sich immer mehr von der Realität entfernen und mit Feuerwehrausbildung nicht mehr viel gemeinsam
haben.
Leistungsabzeichen sollten beim Bezirksbewerb erworben werden können. Die Landesbewerbe fordern zum einen den veranstaltenden Feuerwehren exorbitanten Zeit- und Arbeitsaufwand für Vorbereitung und Durchführung ab. Auch die veranstaltenden Gemeinden werden durch die Zur-Verfügung-Stellung von
Sportanlagen, Unterkünften, Bewirtung/Empfang der Ehrengäste etc. nicht unbeträchtlich belastet. Zum anderen bedeutet es für die teilnehmenden Feuerwehren hohe Anreisekosten, wenn jedes Mal in ein anderes Eck von Oberösterreich gefahren werden muss. Ganz zu schweigen von den langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Wertungen bzw. zwischen Bewerb und Siegerehrung, welche bei solchen Monsterveranstaltungen zwangsläufig auftreten und sicherlich bei den jungen FW-Mitgliedern nicht gerade
motivierend für weitere Bewerbsteilnahmen sind.
Bei der Schutzausrüstung sollte eine einheitliche Richtlinie für
Oberösterreich verpflichtend sein. Warum gibt es keine Vorgabe vom Landesfeuerwehrverband, wie die Schutzausrüstung auszusehen hat? Eine Bezeichnung 'Modell Oberösterreich' würde es den Feuerwehren dann einfacher und sehr wahrscheinlich auch billiger machen, Bekleidung zu kaufen. Die Wirtschaft ist sehr erfinderisch, gekauft wird was gefällt.
Kommentar #18
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