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Heuwehrstützpunkte

Zahlreiche Großbrände landwirtschaftlicher Objekte mit Millionenschäden gingen durch Heuselbstentzündung hervor, speziell dann, wenn Heu eingebracht worden ist. Dies hatte zur Folge, dass sich der Oö. Landes-Feuerwehrverband 1975 entschloss, in besonders gefährdeten, ländlichen Bereichen eigene Heuwehrstützpunkte einzurichten, um Schäden dieser Art nach Möglichkeit zu vermeiden.
Die Heuwehrgeräte sind in einem Kleinlöschfahrzeug (VW LT35, 69 kW, Besatzung 1:8) mit Tauschcontainer untergebracht. Damit kann die Temperatur eines Heustockes gemessen werden. Erreicht diese einen kritischen Punkt (Heuwehreinsatz ab 70°C), wird die Temperatur durch Lüftungsgeräte herabgesetzt, um einen Brand zu vermeiden. Ist dies nicht mehr möglich, so muss der Heustock kontrolliert abgetragen werden.

Bei rechtzeitiger Anforderung des Heuwehrstützpunktes konnte der Einsatz bis zum Jahr 2001 immer erfolgreich durchgeführt werden. Das Bundesland Oberösterreich weist 10 Heuwehrstützpunkte auf, einer davon ist direkt im Landes-Feuerwehrkommando OÖ in Linz.

Stützpunkte in Oberösterreich