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Weiße Fahne beim Bewerb um das Strahlenschutzleistungsabzeichen in Silber

Um bei Schadens- und Katastrophenfällen in Verbindung mit radioaktiven Stoffen die notwendigen Kräfte wirkungsvoll einsetzen zu können, ist für Einsatzorganisationen sowie dem Bundesheer eine einheitliche Ausbildung im Strahlenschutz vorgesehen. Vom 28. bis 30. Mai 2018 fand daher an der Oö. Landes-Feuerwehrschule der Strahlenmess-Lehrgang III mit dem anschließenden Bewerb um das Strahlenschutzleistungsabzeichens in Silber statt.

Bestandteile der Leistungsprüfung in Silber waren unter anderem ein großes theoretisches Wissen über diverse Strahlenquellen. Inhaber des Strahlenschutzleistungsabzeichens in Silber verfügen über spezielle Kenntnisse der mittleren Führungsebene. Sie müssen bei Schadens- und Katastrophenfällen in Verbindung mit radioaktiven Stoffen die Lage richtig beurteilen und ihre Mannschaften effizient einsetzen können.

In fünf unterschiedlichen Disziplinen unterzogen sich dabei 20 Teilnehmer, darunter auch eine Teilnehmerin vom Bundesministerium für Inneres, mit Bravour der Prüfung, welche in Zusammenarbeit mit der Seibersorf Labor GmbH – dem Kompetenzzentrum für Strahlenschutz in Österreich – durchgeführt wurde.

Besonders beachtlich waren die Leistungen von Patrick Nussbaumer vom Roten Kreuz Attnang/Redlham und Peter Neubacher von der Freiwilligen Feuerwehr Ebensee, die jeweils die volle Punkteanzahl erreichten.

Impressionen

„Gerade im Bereich des Strahlenschutzes wird die Zusammenarbeit über die Einsatzorganisationen hinweg gelebt wie in keinem anderen Bereich. Ich gratuliere jedem Einzelnen ganz herzlich zum erreichten Strahlenschutzleistungsabzeichen in Silber“, so der Leiter der Zentralleitung des Katastrophenschutzes in Oberösterreich, Markus Mayr, MSc.

Fotos: Bernhard Bruckbauer