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Handbuch Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplanung

Die Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplanung (GEP) ist seit Jahresbeginn 2017 in Oberösterreich bereits voll im Gange und wurde in Teilen der vormaligen B-Pflichtbereichsgemeinden bereits umgesetzt. Zur Hilfe und Unterstützung steht nun ein Handbuch für die Gemeinden und Feuerwehren sowie allen an der Erstellung Beteiligten zur Verfügung.

„Ziel der Feuerwehren ist es, ihre Aufgaben in einer dem Stand der Technik entsprechenden Qualität unter Berücksichtigung einer größtmöglichen Wirkungsorientierung zu erfüllen. Unter besonderer Beachtung des Schutzes der Einsatzkräfte sind, insbesondere im Fall akuter oder drohender Gefahr, Leben von Menschen zu retten und sie vor körperlichem Schaden zu bewahren. Tiere zu retten und die Umwelt und Infrastruktur vor Schaden und Schadensausdehnung zu schützen. Das Erreichen der Schutzziele geht nur mit einer entsprechenden Dichte an Feuerwehren mit gut ausgebildetem Personal und der erforderlichen Ausrüstung. Dieses gemeinsame aufeinander abstimmen erfolgt durch die Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplanung im Einvernehmen zwischen Feuerwehr und Gemeinde“, so Landes-Feuerwehrinspektor Ing. Karl Kraml.

Das erstellte Handbuch, mit den derzeitigen Erkenntnissen, soll den Gemeinden und allen an der Erarbeitung der Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplanung Beteiligten Hilfe geben, diese effizient, effektiv und oberösterreichweit einheitlich durchzuführen. Hierzu werden Tipps zur Verwendung der zur Verfügung gestellten planerischen Grundlagen sowie zur Nutzung ergänzender Hilfsmittel gegeben, um das Gefahrenpotenzial vor Ort, die vorhandenen Gefahrenabwehrkräfte und -möglichkeiten zu erfassen, die Situation zu analysieren und gegebenenfalls notwendige Verbesserungsmöglichkeiten und Maßnahmen zu deren Umsetzung zu formulieren. 

Es soll auch die Gelegenheit geben - über formelle Erfordernisse hinaus - ein Gesamtbild über die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren, ihre künftigen Herausforderung an Personal und Organisation sowie die Nachhaltigkeit ihrer gesellschaftlichen Verankerung und das Bewusstsein der Verantwortlichen, in die Bedeutung der Ehrenamtsstruktur dieser Einsatzorganisation zu zeichnen.

Hier geht's zum Download des GEP-Handbuches